An Klippen toter Stunden
An den Ufern dunkler Nacht
Steht einsam er, und er lacht
Nicht, denn… so wie jenes Meer
Ist schwarz auch sein Herz und schwer.
An Klippen toter Stunden
Schlägt er sich tiefe Wunden.
Weilt und weilt, und er weint.
Finster ist sein Haupt bescheint.
Am Himmel grauer Töne,
Hört er der Lyra Ratschen.
Klingt, ob sie ihn verhöhne,
Gar böse Klänge tratschen.
Die See… die Sehnsuchts-Reuse
Bleibt leer, wie seine Träume.
Versperrt der Hoffnung Schleuse,
Dass Blaues fülle Räume.
Tief im Tal dorn’ger Ranken,
An Höllenreiches Schranken,
Gießt still er aus sein Bluten.
Speist so der Lohe Fluten.
In Schäumen kochend’ Bades,
Ruft er zum Herrn des Hades:
“Nimm’s Leben, mein Gerinsel,
Verscharr’s auf meiner Insel.”
© Petros