Zwischen Baum und Borke
Seit Zeiten schon, bereden sich Gedanken,
Die stets mich zwischen Baum und Borke stellen.
Im Kopf da toben, ach, so hohe Wellen,
Dass Leib und Seele schwer mir sind und Wanken.
Von draußen will man mich mit Rat beranken.
Ideen strömen wie aus Wasserfällen.
Doch klingt all’s Reden mir wie Hundebellen.
Da muss ich wehren mich und sogar zanken.
So bin ich allzeit hin- und her gerissen
Zwischen diesem, jenen, zwischen hier und dort.
Ringe, frage, zage an fast jedem Ort.
An einem einz’gen aber find ich Ruhe.
An ihm da brauch ich nichts, nicht einmal Schuhe.
Nur dort mein Herz will seine Fahne hissen.
© Petros