Autor: Nikos Kazantzakis
Titel: Im Zauber der griechischen Landschaft
Verlag: Herbig
Archiv-Nr. 400
Ausgabe: 1967
Ins Deutsche: Isidora Rosenthal-Kamarinea


Kurzbeschreibung:
Das Buch "Im Zauber der griechischen Landschaft" ist nicht nur eine Reisebeschreibung, sondern ein Zwiegespräch zwischen dem griechischen Denker und Schriftsteller Nikos Kazantzakis und seiner heimatlichen Landschaft. In jedem Satz kann man lesen, wie sehr er mit der Seele Griechenlands verschmolzen war. Eine wahrhaft poetische Betrachtung vom Wesen alles Griechischen.


Zitate:
Seite

Zitat
33 "Das Leben ist lebenslänglich", wir werden sterben und dann erkennen, dass alles Luft gewesen sei; so ist auch das ganze Leben nur ein Märchen.
 
70 Ein blindes, störrisches Ungeheuer, das Hunger verspürt, aber nicht isst, sich geniert zu essen, das nur dem Glück zuzuwinken braucht, aber ihm nicht zuwinkt, das die Zeit unnütz fließen und versickern lässt, als sei sie Wasser: Ein solches Ungeheuer, das nicht weiß, dass es ein Ungeheuer ist, ist die Jugend.
 
87
"Auch ich denke an Kreta", sagte mein Gefährte. "An Kreta und an meine Seele... Wenn ich wieder geboren würde, so möchte ich das Licht auf diesem Fleckchen Erde wiedersehen. Hier gibt es einen unbezwingbaren Zauber..."
 
146
"Grüß mir den Himmel", entgegnete ich, "und sage Gott, wir seien nicht schuld. Er trage die Schuld, diese Welt so schön geschaffen zu haben.
 
147
(unnum.)

“Ich sagte zum Mandelbaum: Bruder, sprich mir von Gott. Und der Mandelbaum blühte auf.”