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Diese
kretische Landschaft glich einer guten Prosa: klar durchdacht,
nüchtern, frei von Überladenheiten, kräftig und
veerhalten. [...] Aber zwischen den herben Linien dieser kretischen
Landschaft entdeckte man eine Empfindsamkeit und Zartheit, die keiner
vermutet hätte - in den windgeschützten Schluchten dufteten
ie Zitronen- und Orangenbäume, und in der Ferne ergoss sich aus
dem endlosen Meere eine grenzenlose Poesie. |
| 109 | Eine
schönere Belohnung kann der gute Lehrer sich gar nicht
wünschen, als einen Schüler zu bilden, der ihn hinter sich
lässt. |
| 155 | Buddha
ist der letzte Mensch! durchzuckte es mich, das ist sein geheimer und
schrecklicher Sinn. Buddha ist die "reine Seele", denn sie ist leer. In
ihm ist das Nichts, er ist das Nichts. |
| 190 | Auf
wen ich wartete, weiß ich nicht. Aber mein Herz lief vor Freude
über. Ich drehte meinen Schnurrbart und höre die ganze Nacht
das Meer hinter den Orangen seufzen, wie eine Frau. |
| 227 | Küss mich, Kleiner, hinterher Bin ich wieder deine Tante! |
| 301 | Stumm
durchquerten wir die engen Gassen des Dorfes. Die lichtlosen
Häuser standen wie blinde Flecken herum. Ein Hund bellte, eine Kuh
stöhnte. Ferner und ferner klangen, wenn der Nachtwind
vorüberstrich, die Töne der Freude, das Geläute der Lyra
- als verrieselte wo ein munterer Bach. |